33 Jahre Shantychor "Die Jeetzelstaker"

 Hitzacker / Elbe von 1985 e.V.

Der Shantychor "Die Jeetzelstaker" ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein.

Er ist hervorgegangen aus dem Schifferverein Hitzacker von 1892 e.V. .

Er besteht aus 39 aktiven und 10 fördernden Mitgliedern.

Unsere Musiker sind 3 Akkordeonspieler, ein Gitarrist, ein Schlagzeuger und ein Mundharmonikaspieler.

Wir verfügen über Verstärkeranlagen und sind grundsätzlich bereit, gegen Kostenerstattung in jeder Stadt Deutschlands aufzutreten.

Im Grunde unseres Herzens sind wir Mitglieder des Shantychores alle Idealisten. Denn jedes unserer Lieder hat seine eigene interessante Entstehungsgeschichte und erzählt von dem, was Seeleute im Zeitalter der Segel, Masten und Tauwerk; Stürme, Schiffbruch, Schmuggel und  Seeräuberei; aber auch Häfen, Mädchen und Heimkehr alles erlebten.

Wir singen heute, wie die Seemänner damals, auch Shantys: kurze, abgehackte, lautmalerische Gesänge, die ihrer Arbeit den Rhythmus geben sollte oder längere balladenartige Lieder, mal frech und lustig, mal sehnsüchtig und voller Verlangen. Weil aber zur Arbeit auf den Segelschiffen mehr gehörte als die Shantys, erwachen rund um die Seemannslieder tausend Dinge zu neuem Leben, die einst auf den Windjammern zum Alltag gehörten ...

 

Besanschoot an

Rolling Home

Magelhan

.. ein damaliger Seemannsruf >Rum oder Schnaps für die Wache<.
Auf deutschen Rahseglern - normalerweise nach harter Arbeit, die das Bergen des Marssegel in hohen Breiten- graden bedeutete. Wenn die Wachen sich nach dem Ruf "Verfang Ro’er und Utkiek!" nach achtern begaben - erhielten sie oft ein halbvolles Kännchen Schnaps vom "Kock", der manchmal auf der Treppe zum Achterdeck saß und so auf den Ruf reagierte ...

.. Als Deckgesang wurden zwei der Shanty-Verse zu einem verbunden.
Wie >Goodbye Fare-ye-well< das allgemein übliche Heimreiselied der chilenischen Küste, so wurde >Rolling Home< stets von heimkehrenden Australienfahrern gesungen.

... plattdeutsche Version des englischen Gangspill - Liedes >Rolling Home<. Wie im >Hamborger Veermaster< zeigt Jan Maat auch hier wieder, auf was für einen verrotteten, alten Kahn er angeheuert hat, wie auf diesem Schiff geschuftet werden muss, und was für ein Höllenhund der Käpt’n ist ...

Fahren Sie mit den
Jeetzelstakern
in die Ferne
und wieder zurück nach Haus.